Bald bin ich schon vier Wochen in Riesi. Die Zeit ist so schnell verronnen, dass es mir schon fast unheimlich vorkommt: Fünf Tage die Woche arbeiten, von 08.00 bis 17.00, Montag bis Freitag. Bald sind die großen Renovierungsarbeiten im Servizio Cristiano beendet - da ich in der Gebäudeinstandhaltung arbeite (nach neuem Dienstplan sowohl vormittags, als auch nachmittags), bestand meine Aufgabe hauptsächlich darin, bei diesen Renovierungsarbeiten mitzuhelfen. Diese bestanden zum Beispiel darin, Marmorfliesen zu verfugen, Lampen anzumontieren und Kabel zusammenzuschließen oder die Zimmer einzurichten...
Sehr anstrengende Aufgaben, aber im Rückblick ist es äußerst zufriedenstellend, wenn ich sehe, was sich alles in diesem Monat verändert hat: Das Gästehaus ist nun vollständig saniert und für die Vermietung freigegeben (die ersten Reservierungen laufen bereits ein). Auch das Kernstück des Servizio, der Speisesaal mit der großartigen Dachterrasse wird in den nächsten Tagen fertiggestellt. Die Architekten, die die notwendigen Sanierungsarbeiten planten und begleiteten, habe ich letze Woche kennengelernt und den Kontakt zu ihnen aufgenommen. Ich habe erfahren, dass gelegentlich Architekten und Architekturstudenten aus Palermo und Catania im Jahr das Servizio Cristiano in Riesi besuchen und die von Leonardo Ricci entworfene Anlage besichtigen.
In den letzen vier Wochen haben wir aber auch unerwartet schnell Kontakt zu den Einwohnern geschlossen. So kommt es immer häufiger vor, wenn ich so durch die Stadt laufe, bekannte Gesichter zu sehen, gegrüßt zu werden oder wenn ich mit den Mit-Freiwilligen essen gehe, zu anderen Gästen an ihren Tisch eingeladen werde. Menschen zu treffen, Nummern auszutauschen, sich zu treffen, Freundschaften zu schließen, ist in Riesi gar nicht so kompliziert, wie anfangs befürchtet. Einige Male auf dem Fußballplatz mitzuspielen, abends auf die Piazza zu gehen, auf der in der Woche und am Wochenende immer Leben ist oder die beiden Jugendtreffs arci und AGISCO zu besuchen, sind der Schlüssel, um den Kontakt mit den Einheimischen aufzubauen (so lerne ich auch am besten die Sprache(n)!). Mein italienischer Wortschatz erweitert sich kontinuierlich. Nur mit dem Sizilianischen, dass hier leider fast ausschließlich untereinander gesprochen wird, hapert es ein bisschen. Aber da mein Chef Pepe in der manutenzione (Instandhaltung) mit mir diesen Dialekt spricht, mache ich mir keine Sorgen um meine Zukunft ;)
Ciao! A presto!
Sehr anstrengende Aufgaben, aber im Rückblick ist es äußerst zufriedenstellend, wenn ich sehe, was sich alles in diesem Monat verändert hat: Das Gästehaus ist nun vollständig saniert und für die Vermietung freigegeben (die ersten Reservierungen laufen bereits ein). Auch das Kernstück des Servizio, der Speisesaal mit der großartigen Dachterrasse wird in den nächsten Tagen fertiggestellt. Die Architekten, die die notwendigen Sanierungsarbeiten planten und begleiteten, habe ich letze Woche kennengelernt und den Kontakt zu ihnen aufgenommen. Ich habe erfahren, dass gelegentlich Architekten und Architekturstudenten aus Palermo und Catania im Jahr das Servizio Cristiano in Riesi besuchen und die von Leonardo Ricci entworfene Anlage besichtigen.
In den letzen vier Wochen haben wir aber auch unerwartet schnell Kontakt zu den Einwohnern geschlossen. So kommt es immer häufiger vor, wenn ich so durch die Stadt laufe, bekannte Gesichter zu sehen, gegrüßt zu werden oder wenn ich mit den Mit-Freiwilligen essen gehe, zu anderen Gästen an ihren Tisch eingeladen werde. Menschen zu treffen, Nummern auszutauschen, sich zu treffen, Freundschaften zu schließen, ist in Riesi gar nicht so kompliziert, wie anfangs befürchtet. Einige Male auf dem Fußballplatz mitzuspielen, abends auf die Piazza zu gehen, auf der in der Woche und am Wochenende immer Leben ist oder die beiden Jugendtreffs arci und AGISCO zu besuchen, sind der Schlüssel, um den Kontakt mit den Einheimischen aufzubauen (so lerne ich auch am besten die Sprache(n)!). Mein italienischer Wortschatz erweitert sich kontinuierlich. Nur mit dem Sizilianischen, dass hier leider fast ausschließlich untereinander gesprochen wird, hapert es ein bisschen. Aber da mein Chef Pepe in der manutenzione (Instandhaltung) mit mir diesen Dialekt spricht, mache ich mir keine Sorgen um meine Zukunft ;)
Ciao! A presto!
Hallo Luca! Erst heute bin ich dazu gekommen, deinen Blog zu lesen. Ich bin beeindruckt und freue mich sehr, dass dir das Einleben so gut gelingt. Was du schreibst, macht Lust, mehr zu erfahren - oder einfach vorbeizukommen. Ich freue mich schon auf deine nächsten Einträge.
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